/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Der unbequeme Jesus

Oliver Jeske über Matthäus 21,42

Bibelvers

Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden«?

Matthäus 21,42

Nein, bequem war er nicht, dieser Zimmermannssohn aus Nazareth. „Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir“, so seine Worte.  Jesus forderte bedingungslose Nachfolge – deutlich auch in dieser Herausforderung: „Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes.“

Es gibt Leute, denen ist das zu schroff. Sie wünschen sich einen geschmeidigeren Jesus.  Aber es gibt unzählige Zeugen, die bestätigen: „Ich habe mich auf dieses radikale Wagnis – ich habe mich auf Jesus Christus eingelassen. Und ich habe es bis heute nicht bereut.“ Diese Menschen haben erfahren, was es heißt:

„Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden.“

Das heißt: Die, die sich an Jesus Christus stoßen, haben ein echtes Problem. Sie treten zu ihrem Schöpfer in Opposition. Wer sich jedoch auf diesen Jesus einlässt, von dem die Bibel bezeugt: er ist Gottes Sohn, der erlebt etwas Anderes: Plötzlich wird Jesus Christus für mich zum unverrückbaren Eckstein in meinem Lebensgebäude.

Nein, auch ein Leben als Christ ist nicht immer einfach. Gegen Gottes Willen für mich rebelliert manchmal mein Ego. Obwohl ich eigentlich weiß, dass mein Schöpfer es gut mit mir meint.

Doch auch wenn ich mich am Eckstein Jesus Christus manches Mal reibe. Verzichten möchte ich auf ihn, meinen festen Halt, nicht mehr.


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