/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Gott ist mein Halt

Wer gibt meinem Leben Halt und Sicherheit?

So unterschiedlich die Menschen auf dieser Welt auch sind: In ein paar Punkten sind sie alle gleich. Egal, in welchem Land sie geboren sind, welche Sprache sie gelernt haben, ob sie auf dem Boden schlafen, in einem Bett, reich sind, oder arm: Jeder Mensch sucht nach einem Halt in seinem Leben. Nach etwas, das ihm Sicherheit und Hoffnung gibt. Etwas, woran er oder sie sich festmachen kann in den Stürmen des Lebens. In Indien sieht man an jeder Straßenecke kleine oder große Tempel, in denen Götter verehrt werden. Oft dargestellt als kleine Statuen, die mit allerlei Gaben behängt sind, mit Früchten, Kräutern, Blüten. Dinge, mit denen man den Götzen milde stimmen will. In anderen Ländern sind diese Götter oder Götzen weniger sichtbar. Aber immer geht es um das Gleiche: Eine Absicherung des eigenen Lebens. Bei uns in Deutschland gibt es Versicherungen für alles und jedes, die einem die Angst nehmen sollen und Sicherheit für die Zukunft versprechen. Andere suchen im Wohlstand ihre Sicherheit. Manche wenden sich an fernöstliche Heilsbringer oder esoterische Techniken. Das alles ist keine neue Erscheinung. Schon vor rund 2600 Jahren hat der Prophet Jeremia dieses Phänomen beobachtet. Er fragt sich: „Wie kann ein Mensch sich Götter machen?“ Ich persönlich glaube, das geht schneller, als man denkt. Was bleibt einem auch übrig, wenn man den Gott der Bibel noch nicht kennengelernt hat. Einen Halt im Leben braucht schließlich jeder. Da ist es gut, wenn man mit Jeremia sagen kann, dass diese Frage für einen selbst geklärt ist. „Herr, du bist meine Stärke und Kraft und meine Zuflucht in der Not.“ Gut, dass ich das weiß. 


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