/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Frieden im Land

Markus Baum zu Jesaja 9,6.

Bibelvers

Seine Herrschaft wird groß und des Friedens kein Ende sein.

Jesaja 9,6

Wir schreiben das Jahr 2018 - in Mitteleuropa herrscht Frieden, und das seit mittlerweile 73 Jahren. Eine schier unvorstellbar lange Friedenszeit. Denn die Menschheitsgeschichte ist geprägt von kriegerischen Auseinandersetzungen, solange man sie überhaupt zurückverfolgen kann. Genau so lange gibt es die Sehnsucht nach einem friedlichen Miteinander. Aber es bleibt eben oft und vielerorts eine unerfüllte Sehnsucht. 

Als großen Friedensbringer hat der Prophet Jesaja vor 2700 Jahren den kommenden Messias angekündigt. Zitat: "Seine Herrschaft wird groß und des Friedens kein Ende sein." Jesus Christus ist die Erfüllung dieser Hoffnung. Warum geht es auf diesem Planeten dann trotzdem noch so gewalttätig zu? Und was ist mit seiner sagenhaften Friedensherrschaft? 

Jesus selbst hat den entscheidenden Hinweis gegeben: Sein Reich ist nicht von dieser Welt. Seine Herrschaft ist nicht politischer Art. Jedenfalls noch nicht. Und sein Friedensangebot geht gewissermaßen über Bande: Er stiftet Frieden mit Gott. Menschen mit Frieden im Herzen und neu ausgerichteten Sinnen verändern die Welt. Das heißt: Jesus Christus wird diese Welt nicht zwangsweise befrieden. Sein Friede drängt sich nicht auf, aber er wird sich langfristig durchsetzen. Und die Anhängerinnen und Anhänger des Friedensbringers Jesus können dabei helfen, seinen Frieden auszubreiten. Frieden im Kleinen als Vorgeschmack und jetzt schon wahrnehmbares Merkmal eines kommenden, weltumspannenden Friedensreiches.


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