/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein Gottkenner

Elke Drossmann über Psalm 6, 20

Bibelvers

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.

Psalm 66,20

Aus tiefsten Herzen bahnen sich Worte ihren Weg. Das Land soll in Jubel ausbrechen. Nicht wegen eines Sportereignisses. Oder eines Konzertes. Sondern wegen Gott.

Gott, dessen Namen so vielfältig und treffend sind, wie: Der Mächtige, der ein Herz für seine Menschen hat, der Schöpfer und Wundervollbringer, der Ewige, der Gott, der Völker sieht, der Beschützer, der unbestechliche Prüfer, der Schweres verordnet und wieder nimmt, der sich über Opfer freut, der Gebete beantwortet.

Wer von alters her diesen Gott richtig gut kennt, kann sich gar nicht mehr beruhigen, wie groß und wunderbar dieser Gott ist, der sich Jahrhunderte später als Vater Jesu Christi vorgestellt hat.

Ein Kenner Gottes zählt nicht auf, was er selbst alles gemacht hat, sondern erzählt, welche Linien Gott in seinem eigenen Leben, in der Gesellschaft, in der er lebt, gezogen hat und weiß genau: Auf Pläne, die sich gegen Gottes Absichten stellen, hört Gott nicht. Egal, wie oft und intensiv er dafür betet.

Sein Gebet, Psalm 66, endet mit dem Satz: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“ (Psalm 66, 20)

Wie beschreiben Sie Gott in Ihren Gebeten? Schwärmen Sie auch so von Gott? Würden Sie wie der Gottkenner sagen: „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet?“


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