/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Beten stärkt mich

Dariush Ghobad über Matthäus 6, 10.

Bibelvers

Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.

Matthäus 6,10

Wenn wir als Christen das „Vaterunser“ beten, dann besteht immer die Gefahr, dass wir bei unserem eigenen Gebet nicht richtig hinhören. Schließlich beten wir, statistisch gesehen, dieses Gebet im Laufe unseres Lebens über 4.000 Mal. Höre ich noch genau hin, was ich zum wiederholten Male ausspreche?

Ich ertappe mich selbst viel zu häufig dabei, dass ich die Worte runterbete, weil ich es schon so oft getan habe. Doch wie kann ich erwarten, dass Gott mich erhört, wenn ich selbst nicht richtig zuhöre? Dieses Gebet, welches Jesus Christus seinen Jüngern lehrte, ist voller Verheißungen und Wünsche, die wir Gott vortragen.

Mit den Bitten vergewissern wir uns selbst, dass alles, was geschieht, Gottes alleiniger Wille ist. So begreife ich mein Beten auch. Nicht als spontan vorgetragene Wunschliste meinerseits, sondern als Ausdruck meiner innersten Ängste und Hoffnungen, die ich in Gottes Hand lege.

Durch mein Beten erlange ich vielleicht nicht sofort und nicht immer, das alle Probleme gelöst und jeder Traum erfüllt ist, aber es stärkt und nährt mich. Beten gibt Ruhe und Frieden und schafft Gewissheit. Gewissheit, dass es Gottes Wille ist, der herrscht. So wie es Matthäus in seinem Evangelium schon vor 2.000 Jahren aufgeschrieben hat: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“


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