/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Jesus der Terminator

Horst Kretschi über 1. Johannes 3,8

Bibelvers

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.

1. Johannes 3,8

Wenn jemand etwas kaputtmacht, dann ist das selten positiv. Ob ich nun die Vase zertrümmert oder Hoffnungen zunichte gemacht habe, spielt dabei keine Rolle. Es gibt selten eine Ausnahme, wo Zerstörung positiv gesehen wird. Und dennoch gibt es in der Bibel genau das: Zerstörung wird als etwas Gutes dargestellt. Denn der Apostel Johannes schreibt in einem seiner Briefe: "Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre." Ein einfacher Satz, der deutlich macht, warum Jesus Christus in die Welt gekommen ist. Zum einen ist er für die Schuld aller Menschen gestorben, damit jeder Mensch wieder Gemeinschaft mit Gott haben kann. Zum anderen hat er aber auch die Macht des Teufels beendet und dessen Werke zerstört. Das beginnt schon damit, dass Jesus den Versuchungen widersteht, mit denen der Teufel ihn vom Weg abbringen will. Am Ende besiegt Jesus auch den Tod, der erst durch die Machenschaften des Teufels in diese Welt gekommen ist. So gesehen ist Jesus ein Terminator.  Anders als der Terminator im Film wendet Jesus aber keine Gewalt an. Im Gegenteil, er macht sich selbst zum Opfer der Gewalt und bricht mit seiner unabdingbaren Liebe die Macht des Hasses und der Sünde. Das ist eine Tatsache, die ich mir jeden Tag neu vor Augen halte. Der Teufel hat mit der Sünde keine Macht mehr über mich! Ich muss nicht tun, was mir die Versuchung ins Ohr flüstert. Ich kann der Spirale aus Hass und Gewalt widerstehen, weil Jesus es in mir möglich macht. Weil seine Liebe stärker ist als alles andere und weil er genau dafür gekommen ist!


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