/ Anstoß - Gedanken zum Tag

"... nichts zu verlieren als ihre Ketten"

Markus Baum zu Römer 8,21.

Bibelvers

Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.

Römer 8,21

170 Jahre ist es her, dass Karl Marx und Friedrich Engels das so genannte  "Kommunistische Manifest" veröffentlicht haben, die programmatische Kampfschrift des Kommunistischen Bundes. 

Nun hat der Reiz der kommunistischen Heilsreligion in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwar deutlich nachgelassen, die meisten kommunistischen Bewegungen sind krachend gescheitert und haben das eine Elend nur durch ein anderes ersetzt. Aber einzelne Sätze des kommunistischen Manifests geistern immer noch zombiehaft durch die Lande. Zum Beispiel der bedrohliche erste Satz: "Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus." Und der drittletzte und vorletzte Satz: "Die Proletarier haben nichts zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen." 

Große Töne - aber nicht groß genug. Denn wer heute illusionslos in die Welt schaut, wird erkennen: Es gibt noch eine Menge mehr Leute, die nichts zu verlieren - aber viel zu gewinnen haben. Und genau besehen liegt der ganze Planet in Ketten und windet sich. 

 

Diese größere Vision, die hatte bereits 1800 Jahre vor Marx und Engels der Apostel Paulus. Bereits der hat im Römerbrief von Befreiung gesprochen. Und hat angekündigt: "Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes." Das wird das Ergebnis einer freilich ganz anders gearteten Revolution sein. Einer Revolution der Herzen. Ausgelöst durch Jesus Christus. Denn der doktert nicht an den Verhältnissen herum - der ändert die Menschen. Das kann ich bezeugen - und Sie können es erleben.  


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