/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Ein ungewöhnliches Lob

Elke Drossmann über Daniel 3, 28.

Bibelvers

Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben.

Daniel 3,28

"Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben." Gott loben ist immer gut. Wunderbar, Gott hat mich bewahrt. Ich bin nach 200 km Fahrt wieder gut in Wetzlar angekommen. Ich hatte Gott vertraut und ihn auch ausdrücklich gebeten, auf mich und die anderen auf der Autobahn aufzupassen. Ob die anderen alle seine Knechte waren - sprich wie ich im Auftrag des Herrn unterwegs waren- kann ich nicht sagen. Doch einen Unfall habe ich nicht gesehen.

Erleichtert sage ich: "Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Magd errettet hat, die ihm vertraut hat." Doch wer hat mit diesen Worten eigentlich als erstes Gott gelobt? Der Vers findet sich im Danielbuch, was liegt da näher als Daniel selbst als Urheber zu vermuten? Weit gefehlt. Es waren Daniels Freunde. Die wurden aus der Glutzhitze eines Ofens gerettet. Haben sie also die Urheberrechte an diesem Lob Gottes?

Auch nicht. Es ist einer, der eigentlich nichts mit Gott am Hut hat, jedenfalls nicht mit dem Gott Israels: Nebukadnezar. Nebukadnezar zählte nicht zu den Freunden Daniels. Er war ihr Vorgesetzter. Der König von Babel persönlich. Doch was er mit eigenen Augen sieht: Drei Männer spazieren durch den Ofen und sterben nicht. Mit ihnen dreht ein vierter Mann, ein Engel, die Runde im Ofen, das bringt ihn dazu, den Gott Israels zu loben:

"Gelobt sei Gott, der seinen Engel gesandt und seine Knechte errettet hat, die ihm vertraut haben." Und mit welchen Worten loben Sie den Gott Israels, den Vater Jesu Christi?


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