/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Seht man musste sie begraben

Wolf-Dieter Kretschmer über 2. Mose 15,18

Bibelvers

Der HERR wird König sein immer und ewig.

2. Mose 15,18

Mich beschäftigt zurzeit ein Lied aus meiner Jugend. Wir haben es damals mit voller Hingabe gesungen und jedes Wort geglaubt. Die erste Strophe dieses Lied geht so:

„Seht man musste sie begraben, die der Welt Gebote gaben und ihr Wort hat nicht Bestand. Ihre Häuser wurden Trümmer, ihre Münzen gelten nimmer, die man in der Erde fand. Ihre Namen sind verklungen, ihre Lieder ungesungen, ihre Reiche menschenleer. Ihre Siegel sind zerbrochen, ihre Sprachen ungesprochen. Ihr Gesetz gilt längst nicht mehr.“ Renate Wagner  hat das Lied getextet und Siegfried Fietz die Melodie dazu komponiert.

Von dem Anführer des Volkes Israel, Mose, ist ein Lied überliefert worden, dass in eine ähnliche Richtung geht. Mose hat es kurz und prägnant formuliert, nachdem er Gottes mächtiges Eingreifen am Schilfmeer erlebt hatte. Er sagte: Der HERR wird König sein immer und ewig. (2. Mose 15,18)

Mich bringt dieser Bibelvers zurück zu dem Lied, von dem ich gerade die erste Strophe zitiert habe. Im Refrain heißt es:

„Jesu Name wird bestehen, Jesu Reich nie untergehen, sein Gebot gilt allezeit. Jesu Wort muss alles weichen und ihn kann kein Tod erreichen. Jesus herrscht in Ewigkeit.“

Stimmt, denke ich mir. Renate Wagner und Mose bringen es beide auf den Punkt. Ich habe einen großen Gott. Er ist der Herr. Mein König. Jesus herrscht in Ewigkeit.


Ihr Kommentar

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.