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„Wenn Baumärkte öffnen, kann man auch in Kirchen gehen“

Am Sonntag versammeln sich in Sachsen evangelische Christen wieder zu Gottesdiensten.

Der sächsische Landesbischof Tobias Bilz (Foto: evlks)
Der sächsische Landesbischof Tobias Bilz (Foto: evlks)

Nur 15 Gottesdienstbesucher sind erlaubt – doch „Türsteher“ wie in der Clubszene sind nicht notwendig, davon ist der sächsische Landesbischof Tobias Bilz überzeugt. „Wenn in Baumärkten Blumentöpfe verkauft werden, möchten Christen auch wieder Gottesdienst feiern“, so Bilz gegenüber ERF Medien. Nach konstruktiven Gesprächen mit der Landesregierung habe man sich darauf geeinigt, unter besonderen Auflagen Gottesdienste anders als in den anderen Bundesländern bereits wieder ab dem 26.04.2020 möglich zu machen.

„Ich erlebe die Staatsregierung und auch den Ministerpräsidenten so, dass sie mit viel Gottvertrauen unterwegs sind,“ sagt Bilz. Am Samstag wird der  Landesbischof zudem offiziell in sein Amt eingeführt. Statt der ursprünglich 3.000 geladenen Gäste werden nur 15 Gottesdienstbesucher an der Feierlichkeit teilnehmen. Somit geht Tobias Bilz, der Ende Februar in das Amt des Landesbischofs der ev.-lutherischen Kirche Sachsens gewählt wurde, mit gutem Beispiel voran.


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