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Spaltpilz „Corona“

Wie das Virus christliche Gemeinden entzweit.

„Brücken bauen ist immer schwieriger geworden,“ sagt Thomas Zeschke, Pastor im Sächsischen Gemeinschaftsverband. Fast täglich führt er seelsorgerliche Gespräche rund um das Thema Corona. Die Frage der Impfung beschäftige dabei die Gemeinden besonders. So höre er Sätze wie „…wenn ich an Jesus glaube, brauche ich das alles nicht.“ Dann wiederum suchen Christen das Gespräch, die große Angst haben vor einer Erkrankung und unbedingt geimpft werden wollen.

„Sie setzen damit andere unter Druck, z.B. den Ehepartner, sich auch impfen zu lassen.“ Bei all dem stellt der Pastor eine Verhärtung der Fronten fest: „Heute versucht jeder, seine Meinung als Gesetz hinzustellen.“ Die Hoffnung auf Versöhnung hat Thomas Zeschke trotzdem nicht aufgegeben: „Wir müssen unsere Verletzungen und Ängste zu Jesus bringen und in ihm wieder neu unsere Mitte finden.“



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Kommentare

Von Nora H. am .

Ein sehr guter Beitrag, der mir aus dem Herzen spricht. Allerdings habe ich bei einem Gottesdienst am letzten Wochenende erlebt, dass auch in der Predigt Politik gemacht wird, also dass Menschen, die an der Richtigkeit aller Maßnahmen Bedenken anmerken, in die wörtlich Querdenker-Ecke gestellt werden, für mich eine unnötige Verletzung . Wer aufgrund des Berufes wie ich (Zahnärztin) und der Erfahrungen einiges kritisch sieht, muss sich in dieser Gemeinde verstecken. Meine Dorfgemeinde ist da mehr


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