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„Ostern fällt nicht aus!“

Corona: EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm verteidigt Gottesdienstverbot.

Heinrich Bedford-Strohm (Foto: Kolja Warnecke)
Heinrich Bedford-Strohm (Foto: Kolja Warnecke)

Das Gottesdienstverbot beschäftigt jetzt die Gerichte, denn Gemeinden und Einzelpersonen haben Klage eingereicht. Doch das findet „meinen deutlichen Widerstand“, so der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm gegenüber ERF Medien. Vielmehr sei die Einhaltung des Gottesdienstverbotes „ein Ausdruck der Leidenschaft für das Evangelium“. Denn keiner wolle in unserem Land ähnliche Bilder erleben wie in New York, „wo Leichname mit Gabelstaplern in Kühllaster gehoben werden“.

Dass durch die Corona-Krise alle Gemeindeveranstaltungen auf Eis gelegt sind, wecke allerdings auch einen Aufbruchsgeist. Seit langem habe die Kirche nicht mehr so viele Menschen erreicht wie jetzt über Funk, Fernsehen und digitale Medien. „Ostern wird in diesem Jahr vielleicht kraftvoller denn je gefeiert“, so Bedford-Strohm. Regina König hat mit ihm am Telefon gesprochen.



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