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Nichts gelernt

Zum Gedenken an den Abwurf der Atombombe vor 75 Jahren auf Hiroshima.

Es ist der 6. August 1945, morgens 8.16 Uhr. Da detoniert über der japanischen Stadt Hiroshima ein Sprengsatz, der in wenigen Sekunden fast die ganze Stadt zerstört. Der Sprengsatz entspricht 12.500 Tonnen herkömmlichen Sprengstoffs, und ist die erste Atombombe der Menschheitsgeschichte, die in einem Krieg zum Einsatz kommt. 100.000 Menschen sterben auf der Stelle, weitere 100.000 sterben an den Folgen des Bombenabwurfs. Doch statt aus der Gräuel dieses unvorstellbar schrecklichen Ereignis zu lernen, starten die USA und die Sowjetunion ein Wettrüsten, das bis heute nicht ausgestanden ist, berichtet Andreas Odrich von der ERF Aktuell-Redaktion.

Besonders zynisch: Der Bombenabwurf wurde von einem amerikanischen christlichen Militärgeistlichen mit einem Gebet begleitet, der um Gelingen der Aktion betete, weil dann „endlich Frieden“ einkehren würde (Text in diesem Wikipedia-Artikel).



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