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Harte Themen – junges Gesicht

EKD Synode wählt 25-jährige Anna-Nicole Heinrich zu ihrer Präses.

Die 13. EKD-Synode, das Kirchenparlament der evangelischen Kirche, sollte sich verjüngen. Eine Jugendquote, beschlossen von der Vorgängersynode, hat es möglich gemacht. Über 20 der 128 Synodale aus 20 Landeskirchen sind nunmehr tatsächlich unter 27 Jahre alt. Am Freitag und Samstag hat das Gremium erstmals getagt.

Und so ist es fast kein Wunder, dass 75 Synodale einer jungen Frau aus Regensburg ihre Stimme gaben: Anna-Nicole Heinrich, Studentin, u.a. stellvertretende Vorsitzende der aej. Sie kommt aus einem nicht christlichen Elternhaus, ist als junge Jugendliche selbst in die Kirche eingetreten. Optimistisch, hoffnungsvoll, integrierend und pragmatisch will sie ihre Aufgabe anpacken. Und das dürfte auch nötig sein, denn die Themenlage ist auch für die neue Synode hart. Sie reicht von sexuellem Missbrauch in der Kirche über Seenotrettung bis hin zur Debatte um den assistierten Suizid auch in diakonischen Einrichtungen, wie Andreas Odrich von der ERF Aktuell-Redaktion berichtet.

Service: Der YouTube-Kanal der EKD bietet Mitschnitte der Synodentagung zur Vertiefung ins Thema an.



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