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Den Schwächsten eine Stimme geben

Corona-Infektionen unter Arbeitsmigranten in Schlachthöfen.

Der erneute Anstieg von Coronainfektionen im Schlachtbetrieb Tönnies in NRW sorgt für heftige Diskussionen um die Ursachen des Ausbruchs. Hunderte Mitarbeiter sind bereits positiv auf Covid-19 getestet worden. Darunter auch Leiharbeiter aus dem Ausland.

 

Pfarrer Peter Kossen engagiert sich für Arbeitsmigranten (Foto: Hörnemann / Offizialat Vechta)
Pfarrer Peter Kossen engagiert sich für Arbeitsmigranten (Foto: Hörnemann / Offizialat Vechta)

Bereits im Vorfeld hatte der katholische Pfarrer Peter Kossen aus dem westfälischen Lengerich davor gewarnt, dass es in Schlachtbetrieben zu hohen Infektionen mit Covid-19 kommen könnte. Seit Jahren setzt er sich mit seinem Verein „Aktion Würde und Gerechtigkeit“ für die Rechte der Arbeitsmigranten ein, die einen Großteil der Belegschaft an Schlachthöfen ausmachen.

Für ihn liegen die Ursachen für den Ausbruch vor allem an den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeitsmigranten. Diese können eine Infektion begünstigen: Schuften bis zum Umfallen, Massenunterkünfte in maroden Gebäuden, hohe Mieten und schlechte Bezahlung.
 



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