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Christen sind viel zu empfindlich

Jurist Ingo Friedrich: Konflikte müssen im Rechtsstaat offen angesprochen werden.

„Wie kannst du als Anwalt einen Menschen vertreten, der Kindesmissbrauch begangen hat?“ Nur eine von vielen typischen Fragen, die der Jurist und Anwalt Ingo Friedrich aus Babenhausen in Hessen immer wieder gestellt bekommt. Die Antwort gibt der Rechtsanwalt, der auch Mitglied in der Vereinigung Christ und Jurist ist, ohne zu zögern: „Aus Sicht eines Christen und Juristen geht es bei der Frage nach Wahrheit nicht um mein Gefühl oder meine Erkenntnis, sondern dass richtig einfach richtig ist und falsch einfach falsch.“ Und das heißt für ihn, dass auch ein Mensch, der schwerste Schuld begangen hat, in einem Rechtsstaat Anspruch auf ein faires Verfahren hat, in dem „die Dinge klar benannt und angesprochen werden, und an dem am Ende ein angemessenes Urteil steht“.

 

Konflikte offen ansprechen

Wichtig ist Friedrich aber auch, dass seine Mandanten aus einem zivilrechtlichen Streit klüger und gesünder herausgehen als sie hineingegangen sind. Dabei sei es „das Beste, die Knackpunkte in einem Konflikt offen anzusprechen, statt sie unter den Teppich zu kehren, weil nur Offenheit zur Lösung führt, auch wenn es dabei unangenehm wird“, so Friedrich.

 

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