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„Jüdische Mitbürger bestmöglich schützen!“

Deutsche Evangelische Allianz verurteilt antisemitische Ausschreitungen.

Vorstand der EAD: v.l.n.r.: Siegfried Winkler, Ekkehart Vetter, Dr. Reinhardt Schink
Vorstand der EAD: v.l.n.r.: Siegfried Winkler, Ekkehart Vetter, Dr. Reinhardt Schink

„Integration bedeutet, dass man Menschen mit den Werten unseres Landes vertraut macht. Doch da ist leider noch eine Menge zu tun, das hat man an diesem Wochenende deutlich gesehen,“ sagt Ekkehard Vetter, 1. Vorsitzender der Evangelischen Allianz in Deutschland. In einer öffentlichen Stellungnahme verurteilt der Vorstand der Evangelischen Allianz scharf die antisemitischen Ausschreitungen vom Wochenende auf propalästinensischen Demonstrationen in deutschen Städten.

„Doch wir dürfen nicht nur den muslimisch motivierten Antisemitismus in den Blick nehmen“, warnt Pastor Vetter. Antijüdische Denkmuster seien in Deutschland weit verbreitet: „Wenn im Bundestag eine Partei sitzt, die die NS-Verbrechen an den Juden als `Vogelschiss in der deutschen Geschichte´ bezeichnet, dann merkt man, wo die Problematik liegt.“ Regina König hat mit Ekkehard Vetter gesprochen.

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Kommentare

Tomas aus Mähren /

Hierzulande herrscht kein Antisemitismus - im Gegenteil, selbst die Rechtsradikalen sind pro-jüdisch. Jüdische Kultur wird vielerorts vermarktet. Mir persönlich (wie vielen anderen auch) tut es sehr leid, dass unter uns keine Juden leben. Umso mehr, als Jiddisch sehr schön ist. Ich mag jiddische Lieder sehr. Außerdem waren sie deutschsprachig, pflegten die deutsche Kultur. Shoa war unter vielem anderen ein kulturelles Desaster.