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„Erzählt von mir!“

3. Ökumenischer Kirchentag startet mit Himmelfahrtsgottesdienst.

Gestern ist der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt am Main mit einem Himmelfahrtsgottesdienst gestartet. Unter dem Motto „Schaut hin“ werden bis Sonntag zahlreiche Veranstaltungen stattfinden – allerdings weitgehend digital. Mit den Worten „Wir wollen ein Stück vom Himmel mit Ihnen teilen. Denn ein bisschen Himmel kann wohl jede und jeder von uns gut gebrauchen in diesen Zeiten,“ begrüßte Liturgin Sarah Vecera von der Vereinten Ev. Mission Wuppertal die Gottesdienstteilnehmenden.

Unterstützt wurde sie von dem Vikarbischof der griechisch-orthodoxen Metropolie in Deutschland, Emmanuel Sfiatkos, und Rosemarie Wenner, Bischöfin i.R. der Evangelisch-methodistischen Kirche Deutschland. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kasseler Ensemble SoulTrain und Kantor Peter Hamburger gestaltet.  Frère Alois, Prior der Gemeinschaft von Taizé, hielt die Predigt. Er wies mahnend auf Missstände vor allem in Bezug auf sexuellen Missbrauch in den Kirchen hin und gab seiner Hoffnung auf Veränderung Ausdruck.

Diese verband er mit einer klaren Aufforderung: „Dazu ist in unseren Kirchen eine tiefe Erneuerung notwendig. Strukturveränderungen sind unerlässlich. Um in der Gesellschaft und in unseren Kirchen neu aufzubrechen, braucht es ebenso eine tiefe geistliche Erneuerung.“ Er bezeichnete Kirche als Weggemeinschaft und bezog das auf die ökumenische Bewegung: „Auf keinen Fall dürfen wir uns mit dem Skandal unserer Spaltungen abfinden! Unsere Kirchen können noch nicht alle Glaubensschätze miteinander teilen. Aber Christus ist nicht geteilt. Er ist unsere Einheit.“

Katja Völkl von der Aktuell-Redaktion hat sich den Gottesdienst angeschaut.

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