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„Nachrichten sollten zum Handeln bewegen“

Über den Umgang mit der Nachrichtenflut im Internet.

Maskenaffäre im Bundestag, Post macht Rekordgewinn, Krise im Buckingham-Palace – und so könnte man sich immer weiter durch die Nachrichten blättern. Solch ein intensives Konsumieren – besonders von negativen Nachrichten - nennt sich „Doomscrolling“. Heißt übersetzt so viel wie „ins Verderben blättern“. Vor allem Schlagzeilen, die polarisieren und empören, ziehen uns in ihren Bann. Gelegentlich fällt es dann schwer, damit aufzuhören. Darüber sprach Katja Völkl mit der Technikethikerin und Sozialwissenschaftlerin Paula Helm von der Universität Tübingen. Sie erklärt, warum das so ist: „Früher hatten wir eine Zeitung, die man durchlesen und weglegen konnte. Das Internet bietet uns eine scheinbar unendliche Menge an Informationen. Und die Internet-Plattformen sind so programmiert, dass direkt der nächste Beitrag kommt. Deshalb sollte man sich bestimmte Strategien aneignen, um nicht zu sehr da hineingezogen zu werden. Z.B. kann man sich feste Zeiten vornehmen, nach denen man die Internetseite wieder verlässt.“



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Kommentare

Von Max R. am .

Einspruch Euer Ehren, in Zeiten, in denen gerade Tageszeitungen einer politischen Agenda folgen, ist es leider unumgänglich, sich auch im Internet auf alternativen Plattformen zu informieren. Zeitungen erhalten hohe Aufwendungen seitens unseres Staates und sind damit befangen bzw stehen vor Loyalitätskonflikten. Daher ist gerade die Empfehlung, sich mehr auf Printmedien zu verlassen, als Aufforderung zu sehen, einer Schönwetterinformationspolitik zu folgen. Gerade in diesen Zeiten mehr


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