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Kirche oder Instagram?

Vier Pfarrer sprechen über ihre Wege zu den Menschen in Corona-Zeiten.

Am Sonntagmorgen haben Christen und Neugierige die Wahl: Sie können sich gemütlich in Jogginghose auf ihrem Sofa einen Online-Gottesdienst anschauen oder sich mit Maske auf den Weg in die Kirche machen. Ausgelöst durch die Corona-Pandemie bieten die Hauptamtlichen in ihren Gemeinden vielfältige Angebote, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Vera Nölke hat mit vier Pfarrerinnen und Pfarrern über deren Angebote in sozialen Netzwerken und ihren Kirchengebäuden gesprochen.

Pfarrer Björn Heymer bevorzugt die klassischen Gottesdienste im Wetzlarer Dom, bei denen seine Gemeindemitglieder persönlich anwesend sind. Die Baptistengemeinde Zeitz wagt sich mit Pastorin Svenja Erlach trotz vieler Befürchtungen vorsichtig auf digitales Land: Seit einem Monat streamen sie ihre Gottesdienste online.

Neben kirchlichen Amtshandlungen und klassischen Gottesdiensten postet Pfarrer Steve Kennedy-Henkel als „rev.stev“ in seiner Freizeit Video-Andachten auf Instagram.

Bei Pfarrerin Theresa Brückner hingegen steht das Online-Sein im Dienstauftrag. Mit dem Namen „theresaliebt“ ist sie im Auftrag der Landeskirche in den sozialen Netzwerken unterwegs: „Ich erlebe digitale Angebote als einen Teil von Kirche“, sagt Theresa Brückner.



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