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Verbindung in Christus hat Vorrang vor Parteizugehörigkeit

Die amerikanische Weltenbummlerin Melissa Carlson über die politische Lage in den USA.

Drei Wochen ist es her, dass Joe Biden als Nachfolger von Donald Trump sein Amt als 46. Präsident der USA angetreten hat. Die US-Amerikanerin Melissa Carlson stammt aus einem Vorort von Chicago. Als interkulturell erfahrene Weltreisende weiß sie, wie unterschiedliche Wertvorstellungen das menschliche Miteinander beeinflussen - besonders dann, wenn sich politische Meinungen gegeneinander aufschaukeln. Sie kann sich noch gut daran erinnern, wie es vielen Amerikanern am Tag der Amtseinführung von Joe Biden ging: Die ganze Atmosphäre habe sich gewandelt und viele Menschen hätten aufgeatmet. Doch gab es auch viele verärgerte Menschen, die der Meinung waren, dass die Wahlen nicht fair abgelaufen seien. Trotz der Spannungen im Land glaubt Melissa Carlson nicht, dass es deshalb zu einem Bürgerkrieg kommt. Allerdings sei Versöhnung dringend nötig – auch unter Christen: „Wir sollten zuerst daran denken, dass wir Christen sind und dass unsere politische Loyalität nicht über unserem Glauben steht. Und dass die Tatsache, dass wir in Christus verbunden sind, Vorrang hat vor einer politischen Parteizugehörigkeit.“



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