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Friedhof – Ort der Begegnung?!

Wie in Dresden aus einer Aufbahrungshalle ein Begegnungszentrum wird.

Auf den Friedhof gehen, um eine Tasse Kaffee zu trinken? Was ungewöhnlich klingt, soll in Dresden Alltag werden: Mitten in der Stadt, auf dem Trinitatisfriedhof, wird eine ehemalige Aufbahrungshalle umgebaut zu einem Begegnungszentrum. „Viele Angehörige bleiben allein zurück und hier sollen sie die Möglichkeit bekommen, sich bei einer Tasse Tee noch einmal hinzusetzen und ins Gespräch zu kommen“, erklärt Friedhofsverwalterin Beatrice Teichmann. Sie hofft auf ehrenamtliche Mitarbeiter mit einer seelsorgerlichen Ausbildung, die mit Gästen ins Gespräch kommen. Aber auch bei der jüngeren Generation soll die Angst vor dem Friedhof genommen werden, so die Verwaltungschefin: „Das Begegnungszentrum könnte zum grünen Klassenzimmer werden, wo Ethik- und Religionslehrer die Tradition des Friedhofs erklären.“ Auch Ausstellung, Lesungen und Andachten sind geplant. Ein Gang über den Dresdner Trinitatisfriedhof lohnt sich allemal: Namhafte Persönlichkeiten liegen hier begraben wie Caspar David Friedrich oder der Bildhauer Ernst Rietschel. Regina König war vor Ort. 



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