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Kerzen gegen Panzer

Wie in Leipzig die Revolution am 9. Oktober 1989 ihren Wendepunkt nahm.

„Der Geist vom Herbst ´89, das war der Heilige Geist,“ sagt Pfarrer Sebastian Führer. Er ist der Sohn des weltweit bekannten und inzwischen verstorbenen Leipziger Pfarrers Christian Führer, der durch sein mutiges Handeln einer der Hauptprotagonisten der friedlichen Revolution geworden war.

Ein entscheidender Tag im heißen Herbst war der 9. Oktober in Leipzig. Nach dem Friedensgebet in der Nikolaikirche gingen 70 000 Menschen auf die Straße, um für Reisefreiheit, Demokratie und Bürgerrechte zu demonstrieren.

Bedroht wurden sie von Schützenpanzern und bewaffneten Sicherheitskräften. Sebastian Führer war damals 18 Jahre alt. Wie haben ihn die Erfahrungen von damals geprägt? Regina König hat ihn in Leipzig getroffen.



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