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Überschwemmungen, Heuschrecken und Corona

Dreifach-Katastrophe führt zu Dilemma in Ostafrika.

Es erinnert an die zehn Plagen, aus der Bibel: Ostafrika wird von Überschwemmungen, Heuschreckenschwärmen und dem Corona-Virus heimgesucht.

Allein in Kenia mussten mehr als 150000 Menschen ihre Dörfer nach sintflutartigen Regenfällen verlassen. In Ruanda starben mindestens 65 Menschen nach Erdrutschen.

Bereits die erste Welle der Heuschrecken-Schwärme im Februar hatte die Nahrungsversorgung von Hunderttausenden gefährdet. Schon jetzt sind 7 Millionen Menschen im Südsudan von Hunger bedroht. Die Vereinten Nationen rechnen mit bis zu 13 Millionen Menschen, die in Ostafrika in den nächsten Monaten von Hunger betroffen sein könnten.

Die christliche Hilfsorganisation World Vision versucht zu helfen. Dirk Bathe von World Vision berichtet, dass die Menschen in Ostafrika derzeit vor großen Herausforderungen stehen: Die Überschwemmungen begünstigen die Ausbreitung der Heuschrecken, die Heuschrecken fressen die Ernte, der Corona-Lockdown verhindert die Bekämpfung der Heuschrecken.



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