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Schnitzeljagd und Blumen pflanzen

Wie ein Seniorenheim die Corona-Krise erlebt.

Nachrichten wie diese gehen uns besonders zu Herzen: Bewohner und Mitarbeiter von Pflege- und Seniorenheimen erkranken an Covid-19 und sterben. Da der Krankheitsverlauf bei älteren Menschen sehr viel heftiger ausfallen kann, gehören sie zur Risikogruppe. Um sie zu schützen, gibt es strenge Auflagen in den Einrichtungen. Z.B. das Kontaktverbot. Das ist gut und sinnvoll. Dennoch stellt es Mitarbeiter wie Heimbewohner vor weitere Herausforderungen: Angehörige und Bewohner leiden zunehmend unter der Kontaktsperre und drohen zu vereinsamen.

Die Christlichen Seniorenhäuser Lützeln im Süden Nordrhein-Westfalens an der A45 haben noch keine Krankheitsfälle. Und sie versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Heimleiter Alexander Strunk berichtet, dass es z.B. eine kleine Schnitzeljagd gab, bei der die Bewohner sich unter anderem im Dosenwerfen versuchten. Es wurden Waffeln gebacken und Blumen gepflanzt. Gemeinsames Singen findet unter freiem Himmel statt, die Gottesdienste kann jeder Bewohner in seinem Zimmer mitverfolgen. Per Smartphone gibt es außerdem die Möglichkeit, mit den Angehörigen in Kontakt zu bleiben. Und dann ist da noch das Vertrauen, dass Gott alles in seiner Hand hält. Katja Völkl berichtet.


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