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Streit um „die friedliche Revolution“

Gregor Gysis Auftritt bei einem Festkonzert zum 9. Oktober polarisiert.

Er ist zum Sympathieträger geworden: Gregor Gysi, von 2005 bis 2015 war er Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag. Mit Wortwitz und Charme brilliert er in Talkshows, auch auf Kirchentagspodien nimmt er Platz. Doch jetzt gibt es Streit: die Leipziger Philharmonie hat Gysi eingeladen als Redner zu einer Festveranstaltung zum 9. Oktober, dem Gedenktag der friedlichen Revolution vor 30 Jahren. Austragungsort des Konzertes: die Leipziger Peterskirche. Darf ein Mann, der selbst Teil des DDR-Unrechtsregimes gewesen ist, in einer Kirche eine Rede zur friedlichen Revolution halten? Bürgerrechtler Stephan Bickhardt spricht von „symbolischer Gewalt“. Doch der Hausherr der Peterskirche, Pfarrer Andreas Dohrn, sieht das anders. Regina König hat mit beiden gesprochen.  



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