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„Es geht uns zu gut in Dänemark“

Im Land der Wikinger verliert Kirche an Bedeutung.

Bent Loevschal aus Dänemark. (Bild: Regina König/ERF Medien)
Bent Loevschal aus Dänemark. (Bild: Regina König/ERF Medien)

Einst galten sie als raue Barbaren, heute zählen sie zu den friedlichsten Völkern der Erde: die Dänen. Ihrer Vergangenheit nachspüren kann man u. a. im Wikingermuseum von Roskilde auf der Insel Seeland. Tausende deutsche Touristen kommen jedes Jahr hierher, um Schiffsbauten und –routen der verwegenen Seefahrer von damals zu bewundern. Ihr Zeitalter endete mit der Christianisierung Dänemarks, und Roskilde, die Stadt der Könige und Wikinger, ist heute u. a. Sitz des evangelischen Bischofs. Im Kirchenparlament des Bistums Roskilde engagiert sich Bent Loevschal. 1000 Jahre nach der Christianisierung seines Landes stellt er fest: die Kirche verliert an Bedeutung. Regina König hat den engagierten Dänen in Wittenberg getroffen.  In Dänemark mit seinen fast sechs Millionen Einwohnern  ist die evangelisch-lutherische Kirche  als Staatskirche verankert. Rund 83 Prozent der Dänen gehören ihr offiziell an.  Kirchliches Oberhaupt ist Königin Margrethe II, auch wenn der Bischof seit  Mai 2008 Peter Fischer-Møller heißt.



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