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Im Land des verlorenen Glaubens

In Tschechien feiert die „Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder“ 100-jähriges Bestehen.

In keinem anderen Land gehören so wenig Menschen einer Kirche an wie in Tschechien: Zehn Prozent der Bevölkerung sind katholisch und noch nicht einmal ein Prozent evangelisch. Dabei steht in Tschechien eigentlich die Wiege des Protestantismus. Daran erinnert die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder“,  kurz EKBB.  Sie bildete sich im Dezember 1918, also vor 100 Jahren, nur wenige Wochen nach Gründung der Tschechoslowakischen Republik und der Unabhängigkeit von Wien durch die Vereinigung der reformierten und lutherischen tschechischen Gemeinden in Böhmen und Mähren. Zurück aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Wie hat das Land seinen Glauben verloren und wie kann es ihn wiederfinden? Regina König hat in Prag nach Antworten gesucht.



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