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Ein „Fest der Demokratie“

Demonstranten verhindern Neonazi-Aufmarsch zum Gedenken an Rudolf Heß.

Nationalsozialistisch denkende Menschen ziehen durch Berlin. Das weckt schlimme Erinnerungen an die deutsche Vergangenheit.

Tatsächlich wollten am Samstag 500 Rechtsradikale bereits zum zweiten Mal im westlichen Berliner Bezirk Spandau demonstrieren. Anlass: Der Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß. Er saß bis zu seinem Selbstmord 1987 hier im Gefängnis. Gegendemonstranten haben sich dem Zug der Nationalsozialisten immer wieder in den Weg gestellt. 3000 Menschen beteiligten sich am „Fest der Demokratie“.

Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, sagte: „Nationalsozialistische Ideologien widersprechen dem Bekenntnis der Kirche Jesu Christi“.



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