/ Lesezeichen

Mit blauen Augen

Ein Vorort von Stuttgart, 1957. Es gibt offene Straßenbahnen, den Geruch von Bohnerwachs auf Linoleum, einen Waschtag im Keller für das ganze Haus, und in der Drogerie wird man bedient.

Der Vater des siebenjährigen Frank liegt im Sterben. Aus einer scheinbar harmlosen Grippe wird eine tödliche Krankheit. Frank erlebt das alles hautnah mit. Trotz der traurigen Umstände schmunzelt der Leser, wenn er den Alltag der Erwachsenen mit den Augen eines Siebenjährigen sieht. Da ist zum Beispiel die Oma, deren Mann im ersten Krieg gefallen ist. "Er muss ziemlich stark gefallen sein", denkt Frank, "sonst wäre er nicht tot."

In Rückblenden erzählt der Roman die Liebesgeschichte von Franks Eltern in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Für das erste Kapitel seines Romans erhielt der Autor den Literaturpreis der Stadt Augsburg.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren