/ Glaube + Denken

Wie kommt das Böse in Gottes gute Schöpfung?

Ich forschte danach, woher denn das Böse komme, und forschte schlecht […]. So stellte ich mir deine begrenzte Schöpfung, die von dir, dem Unbegrenzten, erfüllt ist, vor und sprach: „Siehe, so ist Gott und so ist Gottes Schöpfung beschaffen, und gut ist Gott und viel besser als jenes; doch hat der Gute Gutes erschaffen, und siehe, wie er es umfasst und erfüllt! Wo ist nun also der Sitz des Bösen, woher kommt es und auf welchem Wege hat es sich eingeschlichen? […] Existiert es etwa überhaupt nicht? Warum fürchten wir uns dann aber und hüten uns vor dem, was nicht ist?“ (Augustinus: Bekenntnisse VII.5)

Mit diesen Worten beschreibt der Kirchenvater Augustinus seine persönliche Suche nach dem Ursprung des Bösen in der Welt.

In einem öffentlichen Vortrag am 70. Todestag des Theologen und Märtyrers Dietrich Bonhoeffer hat Wilfried Härle (ehemals Professor für Systematische Theologie an der Universität Heidelberg) die Frage Augustins aufgegriffen und vor allem im Blick auf die Bibel beantwortet. Härle setzt mit seinen Überlegungen jedoch an bei dem Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz und kommt dann zum Schluss noch auf Dietrich Bonhoeffer zu sprechen.

>> Das Bonhoeffer-Schlusswort zum Nachlesen bei wikipedia ...

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