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Christliche Philosophie (3/5): Martin Luther

Was dachte Martin Luther über Gotteserkenntnis? Prof. Dr. Theodor Dieter gibt Antworten.

Kann ein Mensch Gott erkennen? Gibt es in ihm so etwas wie das „natürliche Licht der Vernunft“? – Auf diese Fragen haben die Denker des Mittelalters, die Philosophen und Theologen der so genannten Scholastik, eine grundsätzlich positive Antwort gegeben: Ein Mensch kann Kraft der ihm von Gott verliehenen Vernunft diesen Gott durchaus erkennen, allerdings nur in eingeschränkter Weise.

Der Reformator Martin Luther sah das etwas anders. Er hat die menschliche Vernunft und ihr Leistungsvermögen im Blick auf die Gotteserkenntnis weit kritischer beurteilt als seine theologischen und philosophischen Vorgänger. Wie Luthers Position genau aussah und welche Antwort er auf die Frage gegeben hat, ob ein Christ philosophieren kann oder soll, darüber informiert ein Vortrag von Prof. Dr. Theodor Dieter. Er ist der Direktor des Instituts für Ökumenische Forschung in Straßburg und hat sein Referat im Rahmen einer Philosophie-Studientagung gehalten, die im September 2010 an der Staatsunabhängigen Theologischen Hochschule Basel durchgeführt worden ist.

Außerdem ist in der Sendung das Koreferat von Dr. Werner Neuer zu hören, Dozent am Theologischen Seminar St. Chrischona sowie an der STH Basel.

Sendungsübersicht

>> Christliche Philosophie 1: Einführung (06.07.2016)
>> Christliche Philosophie 2: Thomas von Aquin (20.07.2016)
>> Christliche Philosophie 3: Martin Luther (03.08.2016)
>> Christliche Philosophie 4: Alvin Plantinga (17.08.2016)
>> Christliche Philosophie 5: Adolf Schlatter (31.08.2016)


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