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Die Ökumene der Märtyrer

Nach Einschätzung des christlichen Hilfswerks Open Doors herrscht gegenwärtig die größte Christenverfolgung aller Zeiten: Mehr als 100 Millionen Menschen werden in über 50 Ländern verfolgt, weil sie sich zu Jesus Christus bekennen.

Auf diese dramatische Situation hat im vergangenen Jahr auch der Kongress „Christenverfolgung heute“ aufmerksam gemacht. Er wurde im November 2015 im Forum Schönblick in Schwäbisch Gmünd veranstaltet und von über 30 Hilfsorganisationen aus dem In- und Ausland getragen, darunter evangelische, katholische und freikirchliche Werke.

Einer der prominentesten Redner des Kongresses war Kardinal Kurt Koch, ehemals Professor für Dogmatik und Liturgiewissenschaft an der Universität Luzern, später Bischof von Basel, heute Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. In seinem Vortrag über die „Ökumene der Märtyrer“ hat Kardinal Koch zwei brisante Themen miteinander in Verbindung gebracht: zum einen das Thema „Ökumene“, also die Frage nach der Einheit der Christen unterschiedlicher Konfessionen und Denominationen – zum andern das Thema „Christenverfolgung“, das in den säkularen Medien so gut wie gar keine Beachtung findet.

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