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Unkaputtbares Leben

Roland Werner über Offenbarung 1,11.

Ostern – das Fest gibt es nur einmal. Denn das Ereignis, das wir feiern, ist absolut einzigartig: Jesus ist von den Toten auferstanden!

Das gibt es doch gar nicht! Genau. Das ist die einzig richtige Reaktion auf diese Botschaft. Denn bei der Auferstehung geht es nicht um ein Frühlingsritual, das sich jährlich wiederholt. Wir feiern nicht das Wiedererwachen der Natur, nicht den Beginn der Aussaat oder die ersten lauen Frühlingslüfte. Nein, Ostern ist nicht mehr und nicht weniger als die Feier des absolut Unglaublichen:  „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Christen glauben das Unglaubliche. Mehr noch, sie setzen ihre gesamte Hoffnung darauf, ihre Hoffnung für dieses Leben und für das zukünftige. Es stimmt: Die Auferstehung von Jesus ist der zentrale Glaubensinhalt der Christen. Daran hängt alles.

Die Frage ist klar: Ob Jesus von Nazareth, der im April des Jahres 30 von den Römern an ein Kreuz geschlagen wurde, und der daran starb, wirklich wieder lebendig wurde. Oder nicht. Wenn die Nachricht, so unglaublich sie auch ist, stimmt, dann verändert das alles. Wenn sie nicht wahr ist, dann ändert sich nichts.

Doch das Unglaubliche ist wahr! Das erlebten die ersten Zeugen der Auferstehung, Maria Magdalena und die anderen Frauen, Petrus, Johannes, Thomas, und die anderen Jünger. Das erlebte auch Paulus, der Christenverfolger, und nicht zuletzt Johannes, der in seinem Buch der Offenbarung diese Worte niederschrieb, die er vom Auferstandene, von Jesus hörte: „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“

Die Auferstehung von Jesus ist der Anfang von etwas ganz Neuem. Sie ist der Durchbruch einer neuen Wirklichkeit, der Anbruch der neuen Welt. Sie ist die Neuschöpfung, genauso einzigartig und unvorhersagbar wie die erste Schöpfung, die Erschaffung der Welt.

Das feiern wir Ostern. Wir feiern, dass Gott mitten in der Vergänglichkeit der alten Schöpfung einen neuen Anfang gemacht hat. Wir feiern, dass Jesus Christus lebt und der Herr ist über Zeit und Ewigkeit.

Wie Johannes damals können auch wir nur staunen. Und wir können, wie er, vor Jesus niederfallen und ihn anbeten. Und wir können dann, wie er, wieder aufstehen und in der Kraft der Auferstehung neu und anders leben. Wir können, um mit den Worten der Offenbarung zu sprechen, zu Überwindern werden. Weil Jesus den Tod schon überwunden hat. Und weil das neue Leben, an dem er uns Anteil gibt, einfach unkaputtbar ist.


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