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Gott als Geschichtenschreiber

Es gibt so etwas wie Märchen für Erwachsene. Das sind zum Beispiel Bücher, die die Fantasie nicht links liegen lassen, sondern bewusst anregen. Auffällig ist: Der bevorzugte Ursprungsort solcher Bücher liegt auf den britischen Inseln. Und daher nennt sich die Gattung auch auf Englisch: fantasy.

Die Theologin Christine Weidner wirft einen Blick hinter die Kulissen der fantastischen Literatur. Beim Werk des britischen Autors J. R. R. Tolkien zum Beispiel, dem Schöpfer des kleinen Hobbit und der dreibändigen Erzählung „Der Herr der Ringe“, kann man so manche Entdeckung machen. Tolkien interessierte bei seiner schriftstellerischen Arbeit die Frage: Welchen Einfluss haben Geschichten auf die eigene Lebensgeschichte? Dahinter steht letztlich die Frage nach dem Sinn des Lebens – und die Sehnsucht nach einem guten Ausgang dieses Lebens.

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