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„Darum bin ich evangelisch …"

Es hat sie immer schon gegeben: Menschen die es gewagt haben, ihre Überzeugungen zu leben, und das nicht hinter verschlossenen Türen, sondern ganz öffentlich. Martin Luther war auch so einer.

1514 war Luther nicht nur Theologieprofessor an der Wittenberger Universität, sondern auch Prediger in der Wittenberger Stadtkirche. Somit hatte er auch für das „Seelenheil“ seiner Gemeinde zu sorgen. Er musste jedoch bald feststellen, dass viele Menschen aus Wittenberg nicht mehr zu ihm in die Beichte kamen, sondern statt dessen in die brandenburgischen Städte reisten, um dort Ablassbriefe zu kaufen. Die Praxis des Ablasskaufs, die die Beichte quasi ersetzen sollte und mit der man sich sein Seelenheil erkaufen konnte, entsprach ganz und gar nicht Luthers Überzeugung.

Pfarrer Christian Silbernagel wagt einen Rückblick auf die Reformation und erklärt uns, warum er evangelisch ist.  

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