/ Calando

Gewaltfreiheit provoziert

Fünfundfünfzig Erfolge für Gewaltfreiheit, die Pflicht, sich mit dem Bösen auseinanderzusetzen, den Krieg abschaffen – so lauten nur einige von zahlreichen friedensethischen Stellungnahmen und Handreichungen des europäischen ökumenischen friedenskirchlichen Netzwerkes Church and Peace mit Sitz im mittelhessischen Schöffengrund. Zum Netzwerk gehören einzelne Christen, christliche Kommunitäten, Vertreter historischer Friedenskirchen wie etwa der Mennoniten und der Quäker, aber auch von Friedensinitiativen aus Landes- und Freikirchen, die gemeinsam nach Wegen der Gewaltlosigkeit in kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Völkern und Ethnien suchen und sich für Versöhnung einsetzen.

Dabei sucht Church and Peace nicht nur in der Theorie nach Lösungen. So findet man Mitglieder von Church and Peace etwa auf Demonstrationen gegen das weltweite Waffengeschäft, wie diese Woche beim Bankett für Staatsgäste bei der Waffenmesse Eurosatory in Paris (siehe Foto). Intensiv arbeitet Church and Peace mit Gruppen und Initiativen im ehemaligen Jugoslawien und hilft bei der Aufarbeitung und Bewältigung der Kriegsfolgen dort.

Über die Ziele, die Theologie und die Praxis von Church and Peace und von der aktuellen Tagung des Netzwerkes, die am vergangenen Wochenende in Paris stattgefunden hat, berichtet in dieser Calando Markus Baum im Gespräch mit Andreas Odrich.

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