/ Calando

Virtuoser Tanz zwischen den Stühlen

Der Reggae-Musiker Daveman passt in keine Schublade. Denn die Menschen in Europa halten ihn mit seiner dunklen Haut für einen Afrikaner. Und die Menschen in Afrika halten ihn mit seiner spitzen Nase für einen Europäer, denn Davemans Mutter ist Deutsche, und sein Vater ist Nigerianer. Aus all dem hat Davis Adedayo Eisape, wie Daveman mit bürgerlichem Namen heißt, eine Tugend gemacht. Und so liebt und lebt er Gegensätze. In den fröhlichen Rhythmus der Reggae-Musik bettet er doppelbödige, anspruchsvolle Texte, zeigt sich im Millieu dieser Musik, die ursprünglich von „Sex and Drugs“ geprägt war, als Christ, hat Familie, ist Wirtschaftsingenieur.

Über sich selbst sagt Daveman: „Ich habe wirklich diese Gabe, Grenzgänger zu sein, weil mich die Menschen auf beiden Seiten verstehen, sei es nichtchristlich-christlich, Afrikaner-Europäer, arm-reich, gebildet-ungebildet. Es gibt, glaube ich, nicht so viele Menschen, die so viele Bereiche vereinen.“

In dieser Calando spricht Andreas Odrich mit Daveman über dessen Leben in verschiedenen Welten, über das der Künstler erfrischend ehrlich und unangepasst Auskunft gibt.


Sie wollen mehr darüber lesen, was einen Menschen in seinem Wesen ausmacht? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere Sonderseite Identität.

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