/ Calando

Eigentlich bin ich ein Kind

Oliver Schalk wächst ohne Vater auf, denn seine Mutter will mit dem alkoholkranken Mann nichts mehr zu tun haben. Doch die Sehnsucht nach dem Vater bleibt. Sie verschwindet auch nicht, als Oliver schon ein Heranwachsender ist. Er rutscht in die Punker- und Hooliganszene ab und kommt schnell mit dem DDR-Staat in Konflikt, landet sogar für ein Jahr im Jugendgefängnis.

Auch später als die Mauer fällt, ändert sich für Oliver Schalk zunächst nichts, denn anders als erwartet bringt der goldene Westen für ihn nicht die erhoffte Veränderung. Und so sucht er weiterhin Halt in der Hooliganszene. Ausgerechnet unter Rockern lernt er Christen kennen und auch auf der Arbeit trifft er einen Kollegen, der in der Pause regelmäßig Bibel liest.

Langsam zeigen sich für Oliver Schalk neue Perspektiven. Aber es muss noch eine ganze Menge geschehen, bis er sich für ein Leben mit Jesus Christus öffnet.

Heute arbeitet Oliver Schalk u.a. im caféimpuls, einem christlichen Treffpunkt in Berlin-Pankow, und versucht vor allem Kindern und Jugendlichen, denen es zum Teil ähnlich geht wie ihm damals, einen Weg für ihr Leben zu zeigen. Denn Oliver Schalk ist überzeugt:

Menschen, die keinen Halt haben und ihre eigene Identität nicht kennen und gestalten können, sind wie geschaffen für rechts- oder linksradikale gewalttätige Gruppierungen.

In Calando erzählt Oliver Schalk unserem Hauptstadtkorrespondenten Oliver Jeske seine bewegende Geschichte.

 

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