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Vom IS traumatisiert

Seit Jahren nun schon treiben die Terroristen des sogenannten Islamischen Staats im Nahen Osten ihr Unwesen. Unzählige Männer, Frauen und Kinder wurden von ihnen versklavt, gefoltert und grausam ermordet. Das Volk der Jesiden gehört dabei zur am meisten verfolgten Gruppe. Tausende Frauen und Mädchen wurden von den Terroristen verschleppt, vergewaltigt und als Sexsklavinnen verkauft.

Doch immer wieder gelingt der einen oder anderen Frau die Flucht. Völlig traumatisiert von den Erlebnissen, sind sie dringend auf Hilfe angewiesen. Die Landesregierung Baden-Württembergs hat deshalb ein Hilfsprojekt für traumatisierte Jesidinnen gestartet. Prof. Jan Kizilhan ist Psychologe an der Dualen Hochschule Baden-Württembergs. Er leitet das Hilfsprojekt und betreut die Frauen. Eine dieser Frauen hat ein Buch über das geschrieben, was sie erlebt hat.  Katja Völkl hat mit Prof. Kizilhan über das Hilfsprojekt, das Buch und auch über einige Hintergründe zum Terror des IS gesprochen.

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