/ Calando

Wenn die Flüchtlinge kommen

Wie sich Wetzlarer Bürger um 750 Menschen in einer provisorischen Erstaufnahme kümmern

Plötzlich waren sie da. 750 Flüchtlinge in Wetzlar. Sie wurden im Spätsommer 2015 kurzfristig einquartiert in eine Zeltstadt als Außenstelle der Erstaufnahme für Flüchtlinge in Gießen, die aus allen Nähten platzte. Und wie an vielen anderen Orten in Deutschland setzte die Politik auf das Engagement von ehrenamtlichen Helfern. Viele Wetzlarer ließen sich tatsächlich nicht lange bitten. Denn das Helfen waren sie schon gewohnt. Unter anderem beim Projekt der Wetzlarer Tafel, die schon seit 10 Jahren hilfsbedürftige Menschen nicht nur mit einer Lebensmittelausgabe unterstützt.

Inzwischen ist die Zahl der Helfer, die sich neben der Tafelarbeit unter anderem auch in sogenannten Willkommens-Cafés um Flüchtlinge kümmern, auf 250 angewachsen.

Ein Mann bei dem die Fäden zusammenlaufen, ist der Wetzlarer Diakon Harald Würges. Er ist in dieser Calando zu Gast bei Andreas Odrich und bringt zwei Gäste mit, die schon seit einigen Jahren als nunmehr ehemalige Flüchtlinge in Wetzlar leben und von ihrer aktuellen Situation berichten.


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Informieren Sie sich auch auf unser Flüchtlings-Sonderseite.


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