/ Bibel heute

Lehre und Leben (8)

Tobias Vetter über Lukas 20,20-26

Bibelvers

Und sie beobachteten ihn und sandten Leute aus, die sich stellen sollten, als wären sie gerecht; die sollten ihn fangen in seinen Worten, damit man ihn überantworten könnte der Obrigkeit und Gewalt des Statthalters.

Lukas 20,20-26

Es ist wirklich eine heikle Situation für Jesus. Denn ob er nun mit „Ja“ oder mit „Nein“ antworten würde, in beiden Fällen wäre er geliefert; er kann es nur falsch machen. Wenn er sagt: „Ja, es ist erlaubt, dem Kaiser Steuern zu zahlen“, dann hat er das Volk gegen sich und wird von ihm nicht mehr als Messias geachtet. Denn die Kopfsteuer für den römischen Kaiser war bei den Juden damals sehr verhasst; sie war für sie der Inbegriff der römischen Besatzungsmacht. Wer die Steuer bejaht, bejaht damit auch die Herrschaft des römischen Kaisers, und er kann darum in den Augen des Volkes nicht der Messias sein, der von Gott gesandte Befreier. Also: Wenn Jesus Stellung bezieht für die Steuer, dann verliert er die Gunst des Volkes.


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