/ Bibel heute

Lehre und Leben (4)

Martin Seltmann über Lukas 19,28-40

Bibelvers

Und es begab sich, als er nahe von Betfage und Betanien an den Berg kam, der Ölberg heißt, da sandte er zwei Jünger

Lukas 19,28-40

Wenn Jesus heute leibhaftig als Mensch unter uns wäre, so wie damals vor 2000 Jahren, ich glaube, wir würden uns sehr schwer mit ihm tun; In unseren Gemeinden und Kirchen, aber auch in Gesellschaft und Politik. Dieser Mann scheint ja von einer Peinlichkeit zur nächsten zu tappen. Oder von einer Provokation der Frommen aber auch der politisch Verantwortlichen zur nächsten. Oder steht er völlig neben sich, seit er sein Leiden und Sterben angekündigt hat? Auch da stießen seine Worte auf Verständnisschwierigkeiten bei den Jüngern. Er sorgt ständig für Volksauflauf, Gerede. Er tut auch selbst viel dafür, ein Teil des Volkes gegen sich aufzubringen. Dass er Blinde heilt, ist ja noch prima. Dass er ausgerechnet den stadtbekannten Betrüger und Gauner Zachäus auf seiner Besucherliste in Jericho hat, versteht kaum jemand. Später setzt er sich hin und weint über Jerusalem, während alle anderen Pilger in Verzückung geraten, wenn sie die Stadt sehen. Und schließlich wird er für einen handfesten Skandal im Tempel sorgen, indem er die Händler rausschmeißt und die Tische der Geldwechsler umstößt. Was ist bloß mit diesem Mann los? (...)


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