/ Bibel heute

Das Volk Gottes und seine Berufung (19)

Andrea Hoppstädter über Jesaja 65,1-10

Bibelvers

Ich ließ mich suchen von denen, die nicht nach mir fragten, ich ließ mich finden von denen, die mich nicht suchten. Zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief, sagte ich: Hier bin ich, hier bin ich! Ich streckte meine Hände aus den ganzen Tag nach einem ungehorsamen Volk, das nach seinen eigenen Gedanken wandelt auf einem Wege, der nicht gut ist; nach einem Volk, das mich beständig ins Angesicht kränkt: Sie opfern in den Gärten und räuchern auf Ziegelsteinen, sie sitzen in Gräbern und bleiben über Nacht in Höhlen, essen Schweinefleisch und haben Gräuelsuppen in ihren Töpfen und sprechen: Bleib weg und rühr mich nicht an, denn ich bin für dich heilig. Die sollen ein Rauch werden in meiner Nase, ein Feuer, das den ganzen Tag brennt...

Jesaja 65,1-10

Sind Sie auch ein Mensch, der gerne investiert? Ich würde mal von mir behaupten: Ich investiere gerne. Aber natürlich nur da, wo es Sinn macht. Nein − ich meine nicht an der Börse. Investieren heißt doch: Ich gebe meinen Einsatz, ich bringe mich oder etwas ein. Und lieber als in totes Material investiere ich in zwischenmenschliche Beziehungen. Dazu braucht es manchmal aber auch einen langen Atem. Zugegeben: Solch einen langen Atem habe ich nicht immer. 

Im Jesajabuch begegnen wir einem Gott, der mit langem Atem investiert. Und zwar in die Beziehung zu seinem Volk. Welch starkes Bild wird uns  vor Augen gemalt: Gott streckt seine Arme nach seinem Volk aus. Und zwar nicht nur kurzzeitig, sondern den ganzen Tag...


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