/ Bibel heute

Ungewohnte Perspektive

Eine Auslegung von Andreas Reinhardt

Bibelvers

Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.

1. Korinther 15,20-28

Eine gewaltige Botschaft schreibt der Apostel Paulus hier der christlichen Gemeinde in Korinth. Es ist, als wolle er sie auf einen hohen Berg mitnehmen, um ihnen eine Perspektive zu zeigen, die sie so wahrscheinlich noch nicht kannten.  Paulus zeigt ihnen die Gipfel des Heilsplanes Gottes. Er beginnt mit der Auferstehung Jesu Christi von den Toten und schildert dann, was sich ereignet, bis der wiederkommende Christus das Reich seinem Vater übergeben wird. Die Empfänger der Zeilen bemerken schnell, dass die beschriebenen Ereignisse nicht willkürlich geschehen werden, sondern einer göttliche Ordnung zu Grunde liegen.  Auf dem Weg zum Berg, wo er ihnen diesen Ausblick aufzeigt, schildert Paulus den Korinthern, dass der Tod durch einen Menschen gekommen ist; nämlich durch Adam, der ungehorsam war gegenüber Gott. Seitdem ist das Leben des Menschen auf dieser Erde begrenzt und endet mit dem Tod. Der Apostel erklärt: „ … wie durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten. Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden.“ (V.21-22)  Adam und Christus werden als Oberhäupter beschrieben. Sie stehen stellvertretend für die, die mit ihnen verbunden sind. Alle, die in Adam sind, stammen von ihm ab und sterben. Alle, die in Christus sind, gehören zu ihm und werden wie er leben.


Ihr Kommentar

Die E-Mail wird nicht veröffentlicht.
Alle Kommentare werden redaktionell geprüft. Wir behalten uns das Kürzen von Kommentaren vor. Ein Recht auf Veröffentlichung besteht nicht.

Cookies helfen uns, Ihr Benutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie die Website weiter nutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz und Cookie Richtlinien sowie der Speicherung von Daten im Rahmen des EU-US Privacy Shield zu. Mehr erfahren