/ Wort zum Tag

Spendenwerbung im Neuen Testament

Bibelvers

Gott kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.

2. Korinther 9,8

Gott kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.“ 2. Korinther 9,8

Kennen Sie das herbe Wort: „Beim Geld hört die Freundschaft auf?“ Wer die Geschichte des Geldes verfolgt, trifft auf eine breite Spur von Spenden und Sponsoring, aber auch auf eine grässliche Spur des Raubes und des Mordes.

Paulus ist unterwegs, um die verarmte Gemeinde in Jerusalem finanziell zu unterstützen. Sein Konzept – er sammelt in Vorderasien eine Spende für die Urgemeinde. Worauf legt er Wert?

Sein erstes Prinzip: Wer spenden will, tue es freiwillig. Keiner soll durch die Not anderer erpresst oder über den Tisch gezogen werden. Darum wirbt er nicht mit dem Bild eines Obdachlosen oder Blinden. (Nachzulesen in 2. Korinther 8,3).

Sein zweites Prinzip: Wer spenden will, orientiere sich an Christus. Er war reich und wurde um unseretwillen arm. Seine Armut am Kreuz ist zum Reichtum seiner Nachfolger geworden. (Nachzulesen in 2. Korinther 8,9).

Sein drittes Prinzip: Wer spenden will, der unterstütze andere reichlich. Denn es gilt „Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.“ 2. Korinther 9,6

Mutig stellt Paulus zwei Möglichkeiten gegenüber: eine „Gabe des Geizes“ und eine „Gabe des Segens“. (Nachzulesen in 2. Korinther 9,5.)

Sein viertes Prinzip: Wer spenden will, gebe mit fröhlichem Herzen. Denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. (Nachzulesen in 2. Korinther 9,7.)

Unmittelbar darauf folgend scheint es für Paulus geboten zu sein, eine wichtige Voraussetzung fürs Spenden zu nennen: Gott kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.

Der Gnade Gottes allein ist es zuzuschreiben, dass einer genügend hat und zugleich genügend zu spenden bereit ist.

Der Gnade Gottes allein ist es zu verdanken, dass sie einem Menschen innerlich klar macht, wer oder welches geistliche Werk von ihm zu unterstützen ist.

Der Gnade Gottes allein ist es zuzutrauen, dass sie einem Christen die Liebe ins Herz schenkt, mit einem anderen seinen Besitz zu teilen.

Gottes Gnade allein wird dafür sorgen, dass beim Geld keineswegs die Freundschaft aufhört, sondern die Bruderschaft praktisch wirksam wird.

Und irgendwann kommt für jeden die Zeit, dass er hilfsbedürftig wird und angewiesen ist auf die Großzügigkeit, die Freigiebigkeit und die Hilfsbereitschaft von anderen.

Und was bewirkt das „gute Werk“ der großzügigen Spende?

• Unsere finanzielle Hilfsbereitschaft erleichtert einem anderen seine Notlage auf Zeit oder dauerhaft.

• Unsere finanzielle Hilfsbereitschaft fördert die Gemeinschaft zwischen Geber und Empfänger.

• Unsere finanzielle Hilfsbereitschaft fördert die Dankbarkeit zu Gott. Darum schreibt Paulus: „Denn der Dienst dieser Sammlung hilft nicht allein dem Mangel der Heiligen ab, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken – gewiss für die Gaben und die Geber.“ (2 Korinther 9, 12)

Keine Frage, es lohnt sich, ein fröhliches Spenderherz zu haben – vor Gott und um der Menschen willen!

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