/ Wort zum Tag

Ein Lächeln auf Gottes Gesicht

Bibelvers

Wir rühmen uns Gottes durch unsern Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

Römer 5,11

Kleine Jungs sind noch mächtig stolz auf ihren Papa. Und das ist auch gut so. Und das tut auch gut - dem Papa. „Mein Papa ist der Größte“ - es gibt wohl keinen Vater, auf dessen Gesicht dieses kindliche Lob kein Lächeln zaubert!

Erst wenn Jungs dann ins Teenager-Alter kommen, müssen ihre Väter vom bisherigen uneingeschränkten Bewundert-werden Abschied nehmen. Aber bis dahin gibt es nichts, was kleine Jungs ihrem Papa nicht zutrauen. So sehr, dass sie selbst vor ihren Freunden ohne Scheu angeben: „Mein Papa ist der Größte!“.

Das kann übrigens auch jeder sagen, der Christ ist. Der Jesus nachfolgt. Der Gott vertraut als seinem Vater im Himmel. Der Apostel Paulus schreibt darüber in seinem Brief an die Gemeinde in Rom im fünften Kapitel. Dort heißt es:

Wir rühmen uns damit, dass wir Gott auf unserer Seite haben. Das verdanken wir Jesus Christus, unserem Herrn, der uns die Versöhnung mit Gott gebracht hat.

Christen, sagt Paulus, Christen rühmen sich. Sie geben an. So wie kleine Jungs mit ihren Vätern. „Unser Papa ist der Größte“. In theologisch seriösen Worten beschreibt Paulus hier drei gute Gründe, warum ich als Christ überzeugt sein kann, dass mein Vater im Himmel der Größte ist:

Punkt eins: Gott ist für mich - und nicht gegen mich. Wie viele Menschen haben ein Bild von Gott, das ihnen Angst macht! Vielleicht sind sie als Kinder mit einer Drohbotschaft groß geworden - und sie glauben bis heute, dass Gott der himmlische Polizist ist, der alles beobachtet, alles mißbilligt, alles bestraft. Nein, sagt Paulus: als Christen wissen wir, dass wir „Gott auf unserer Seite haben“. Das begeistert mich: Gott ist für mich - und nicht gegen mich!

Punkt zwei: Dass Gott für mich ist, verdanke ich Christus - und nicht mir selbst. Dass Gott für mich ist, ist kein Grund zu frommer Selbstbeweihräucherung. Es ist unverdient, es liegt nicht an meiner Moral, an guten Taten, am „richtigen“ Glauben. Es liegt an Jesus Christus. Genauer: Weil Jesus Christus mir Versöhnung mit Gott geschenkt hat, deshalb ist Gott auf meiner Seite. Das erdet mich: Dass Gott für mich ist, verdanke ich Christus - und nicht mir selbst.

Und der Punkt drei: Dass Gott für mich ist, brauche ich nicht zu hoffen - das darf ich als Christ ganz sicher wissen. Ich muss nicht nachts wach liegen und zweifeln, ob Gott mich wirklich mag. Ja, ich kenne Menschen, die Christen sind und trotzdem zweifeln, ob Gott wirklich auf ihrer Seite sein kann. Ja, möchte ich ihnen zurufen, ja das kann er! Und das ist er! Das brauchst du nicht zu hoffen - das darfst du ganz sicher wissen! So sicher, dass du sogar damit angeben könntest, wenn du wolltest. „Wir rühmen uns…“, schreibt Paulus.

Also, halten wir fest: Wenn Sie Christ sind, können Sie mit Fug und Recht von Ihrem Gott schwärmen. So wie kleine Jungs von ihrem Vater schwärmen, „mein Papa ist der Größte!“ Dieser Gott ist für Sie - und nicht gegen Sie. Das verdanken Sie Christus - nicht sich selbst. Und das brauchen sie nicht zweifelnd zu hoffen - das dürfen Sie ganz sicher wissen.

Sie brauchen es ja nicht sofort laut quer über die Straße zu brüllen. Vielleicht fangen Sie damit an, das heute mal einen Tag lang bewusst zu denken. Und sich dran zu freuen. Und es auch mal leise vor sich hin zu sagen.

Wenn Sie das tun… ich glaube, dann zaubern Sie auch ein kleines Lächeln auf Gottes Gesicht.

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