/ Wort zum Tag

Die Gedanken sind frei!

Bibelvers

Legt also alles Gemeine und Schlechte ab und nehmt bereitwillig das Wort an, das Gott euch ins Herz gepflanzt hat. Es hat die Macht, euch zu retten.

Jakobus 1,21

Die Gedanken sind frei. Dieses Lied hat mich schon als Kind fasziniert. Es ist wirklich so: Welche Gedanken wir in unserem Kopf haben, kann uns niemand vorschreiben. Das wissen auch Diktatoren. Sie versuchen zwar mit allen Mitteln, das freie Denken zu unterbinden, aber letztlich wissen sie genau, es wird ihnen auf Dauer nicht gelingen.

Und doch ist dieses Lied nicht ganz wahr. Denn manchmal habe ich auch Gedanken im Kopf, die ich gar nicht möchte. Mir zeigt jemand sein schönes Haus, das er erbaut hat und plötzlich fallen mich innerlich neidvolle Gedanken an. Jemand kritisiert mich und macht einen Verbesserungsvorschlag. Statt dass ich mir gerne etwas sagen lasse, sind plötzlich Gedanken in meinem Kopf: Was bildet der sich eigentlich ein? Der kann es doch auch nicht besser.

So mache ich manchmal die Erfahrung, dass ich negative Denkmuster in mir trage, die ich eigentlich gar nicht möchte, die ich aber auch nicht so einfach los werde. Was kann ich nun tun?

Im Jakobusbrief, Kapitel 1, Vers 21 heißt es:

Legt also alles Gemeine und Schlechte ab und nehmt bereitwillig das Wort an, das Gott euch ins Herz gepflanzt hat. Es hat die Macht, euch zu retten.

Unser Bibelwort enthält zwei Aufforderungen.

Legt das Gemeine und Schlechte ab.

Indem ich in einem stillen oder lauten Gebet die schlechten Gedanke bekenne und sie bewusst Jesus Christus übergebe.

 

Nehmt das Wort an, das Gott euch ins Herz gepflanzt hat.

Indem ich sie ersetze durch die Gedanken, die Gott in seinem Wort mitgeteilt hat.

Konkret kann das so aussehen:

Ich bete: Herr, ich reagiere mit Neid. Ich gebe den Neid an Dich ab und bitte Dich, befreie mich ganz davon. Ich will mich mitfreuen, dass Du meinen Nächsten mit Wohlstand gesegnet hast.

Oder:

Herr, ich fühle mich angegriffen und verletzt und bin voller Wut. Ich gebe Dir meinen Groll und meine verletzten Gefühle. Ich bitte Dich, hilf mir, dass ich durch die Kritik meines Mitmenschen etwas lerne, damit ich wachsen kann.

Ich bin froh, dass Gott durch seinen Heiligen Geist diesen Prozess der Erneuerung in mir anstößt und vorantreibt. Er rettet er mich davor, dass ich mich in negativen Gedanken und Gefühlen verrenne.

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