/ Wort zum Tag

Endlich frei!

Bibelvers

Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Kindschaft empfingen.

Galater 4,4–5

Wie auf Wolke Sieben fühlte ich mich schweben. Ich hätte die ganze Welt umarmen können. Ich fühlte mich nicht nur frei sondern ich war frei. Ich war herausgekommen aus dem Gefängnis nämlich aus dem Gefängnis meiner eigenen Schuld und meinem quälenden Gewissen, das mich gefangen gehalten hatte. Vor einem Seelsorger hatte ich mein Schuld bekannt und er hatte mir zugesprochen, dass Jesus für meine Sünde und Schuld bezahlt hat. Ich war frei geworden.

Jeder Gefangene sehnt sich nach dem Zeitpunkt, wo er die Fesseln der Gefangenschaft abstreifen kann und die Gefängnistore nur noch von außen sieht. Jede Prostituierte, die versklavt wurde, sehnt sich nach dem Tag, an dem sie  frei wird von ihren Freiern. Viele Menschen haben Angst vor Katastrophen, Terror, Krieg und dass sie eines Tages in der Hölle landen. Diese Ängste sind berechtigt, denn Paulus schreibt in dem Brief an die Galater davon, dass er und die Galater Sklaven der Mächte dieser Welt waren, gebunden mit teuflischen Ketten. Und dann kam der Zeitpunkt, wo derjenige in diese Welt kam, der diese Fesseln lösen kann. Mit der Geburt von Jesus ist dieser Tag gekommen. Das ist so ein einschneidendes Geschehen, dass wir im christlich geprägten Abendland unsere Zeit von diesem Geburtstermin ableiten. Gott sandte seinen Sohn, um uns Menschen aus der Sklaverei herauszuführen, damit wir frei sind und als Kinder Gottes leben.

Die Sünde ist die stärkste Fessel, die uns Menschen bindet und versklavt. Sie hält uns davon ab, unser Leben in echter Freiheit zu leben. Der Tod ist die Folge der Sünde. Als ich als Teenager erkannte, dass ich frei sein kann, nur wenn ich mein Leben an Jesus festmache, da fiel eine zentnerschwere Last von meiner Schulter. Jesus zeigte mir, dass ich ein Sünder bin und wo ich gesündigt hatte. Als ich dann meine Schuld damals vor einem Seelsorger bekannte, da erlebte ich hautnah, dass Jesus die Macht hat, diese Fesseln zu lösen. Eine ungeahnte Freude zog in dem Moment in mein Leben ein. Von dem Tag an wusste ich, dass ich Gottes Kind bin und dass ich einen Vater im Himmel habe, der mich liebt.

Jesus kam in diese Welt, um für meine Sünde zu sterben. Er starb den Tod, den ich verdient hätte. Doch nicht nur für mich starb er, sondern auch für Sie. Ja, er starb sogar für die Sünde der ganzen Welt.

Jesus ist auf diese Welt gekommen, damit auch Sie frei sein können. Deswegen sandte Gott, der Vater im Himmel, seinen Sohn. Paulus schreibt, dass wir Kinder Gottes werden können. Wenn Sie noch nicht so ein Kind Gottes sind, dann ist heute für Sie dies eine Chance. Bitten Sie Gott, dass er die Last ihrer Schuld von Ihnen nimmt. Sie können das jetzt in einem Gebet tun, in dem Sie zum Beispiel sagen: „Ja, Jesus, dir will ich folgen. Danke, dass Du für meine Sünde ans Kreuz gegangen bist. Ich bekenne Dir meine Schuld. Danke, Vater, im Himmel, dass Du mich heute an diesem 28.Dezember 2017 einlädst, dein Kind zu sein und ich frei sein darf. Amen“

Ich spürte damals als Teenager, dass ich mit einem anderen Menschen darüber reden musste, weil mich manche Schuld wirklich quälte. Da kann ich Ihnen empfehlen, gehen Sie zu einem vertrauten Christen; Pastor oder Seelsorger. So ein Gespräch kann Ihnen helfen. Sie können dort das sagen, was Sie quält und bindet. Es tut gut und es ist befreiend, wenn Ihnen dann jemand zusprechen kann: „Dir sind Deine Sünden im Namen von Jesus vergeben. Du bist frei und von nun an ein Kind Gottes.“

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