/ Wort zum Tag

Gott ist groß und gnädig

Bibelvers

Du unser Gott, du großer Gott, mächtig und schrecklich, der du Bund und Treue hältst, achte nicht gering all das Elend, das uns getroffen hat.

Nehemia 9,32

„Du unser Gott, du großer Gott, mächtig und schrecklich, der du Bund und Treue hältst, achte nicht gering all das Elend, das uns getroffen hat“, Nehemia 9,32.

Größer kann der Gegensatz kaum sein. Auf der einen Seite steht Gott. Er wird  uns hier vorgestellt mit den Worten: groß, mächtig, schrecklich. Auf der anderen Seite der Mensch, hier umschrieben mit gering und vom Elend getroffen. Ist es möglich, diesen krassen Gegensatz zusammen zu bringen?

Ja, aber nicht auf dem Weg, der immer wieder begangen wird, indem man sich selbst groß und Gott klein macht. 'Gott ist das Größte, das Schönste und Beste, aus allen Schätzen der edelste Hort'' singt  Paul Gerhard in einem seiner Lieder: (Die güldne Sonne) Es ist und bleibt gültig: Gott ist nicht zu überbieten! Wir  können ihn nicht von seinem Thron stoßen, auch wenn es immer wieder Menschen und Mächte gibt, die das versuchen. „Lasst sehen, wer der Gott ist, der euch aus meiner Hand erretten könnte!“ sagte der mächtige König Nebukadnezar vor über 2.500 Jahren den  drei Staatsbeamten, die sein goldenes Standbild nicht anbeten wollten. Doch sein Versuch, sich über den Gott Israels zu erheben, ist gescheitert. Am Ende musste er bekennen: „Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währet für und für“(Daniel 3,33). Und so frohlockt der Apostel Johannes, im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung: „er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit“ (Offenbarung 11,15). An dieser Tatsache wird sich auch heute nichts ändern.

Diesem großen Gott gegenüber stehen wir, geprägt von Not und Elend. Was haben wir schon an 'Glanzstücken' anzubieten? Nehemia sagt, die Ursache für das Elend meines Volkes ist: „wir sind gottlos gewesen“ (Nehemia 9,33)  Hier liegt der tiefste Grund für menschliches Elend: Wir meinen: ohne Gott geht es besser. Aber 'ohne Gott geht es in die Dunkelheit' (Manfred Siebald) . Wer Gott den Rücken kehrt, läuft in die falsche Richtung, auch wenn es zunächst gar nicht so aussieht. Am Ende geht nur der ins ewige Leben ein, der sich dem lebendigen Gott anvertraut, der uns in Jesus Christus entgegenkommt.

Hier leuchtet der helle Strahl des Evangeliums: Gott hält „Bund und Treue“. Das heißt übersetzt: Gottes gegebene Zusagen bleiben gültig, unabhängig davon wie wir uns entscheiden: Er bleibt uns in Liebe zugewandt und will nicht, dass wir verloren gehen in der

Finsternis dieser Welt. Gottes Frage an Adam, „wo bist du“ (1. Mose 3,9) Mensch wohin hast du dich verlaufen, ist bis heute nicht verstummt. Darum lädt Jesus Christus auch heute mit weit geöffneten Armen ein: „Kommt her zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken. Ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen“ (Matthäus 11,28 + 29) Welch ein Angebot für Heute. „Kommt“, sagt Jesus.  Deshalb: Lasst uns zugreifen.

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